Und schon wieder eine Insolvenz in der Küchen-Industrie. Nach Quelle, Klostermann und Christini Küchen und fast unbemerkt auch der traditionsreiche Küchenhersteller MEK ist nun Format Küchen an der Reihe.
Nachdem man sich auf der Küchenmeile die Blöße gegeben hat, sich mit Schild 'Investor gesucht' auf den Stand zu stellen, mußte man schließlich doch nach erfolgloser Suche Insolvenz anmelden. Die Landesbürgschaft über 2 Mio. Euro ist wohl auch schon ausgegeben, die Produktion soll aber weiterlaufen.
Soweit in diesen Zeiten nichts Ungewöhnliches, ich erinnere mich aber noch gut an die Ankündigung ins Luxus-Segment drängen zu wollen. Das war wohl kein guter Zeitpunkt. Insgesamt finde ich aber, man war bisher auf gutem Wege, es einestages zur Marke zu schaffen. So etwas dauert einfach, eher Jahrzehnte als Jahre. Kann ja vielleicht noch werden...
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Dienstag, 9. Juni 2009
Arcandor-Insolvenz: Quelle-Küchen - was nun?
Arcandor stellt Insolvenzantrag - betroffen ist auch Quelle. Quelle Küchen gehört aber laut Wikipedia zum "Spezialversender" Primondo, auch dieser scheint betroffen.
Sollte es zur Arcandor-Zerschlagung kommen, so wäre Quelle Küchen sicherlich für Otto interessant:
Die Weiterführung des Unternehmens Quelle Küchen, vielleicht sogar als diese Marke, scheint mir aber recht wahrscheinlich, Quelle Küchen ist ja auch eine gewisse Größe...
Sollte es zur Arcandor-Zerschlagung kommen, so wäre Quelle Küchen sicherlich für Otto interessant:
Otto-Chef Hans-Otto Schrader bekräftigte laut „Euro am Sonntag“ zudem sein vor kurzem geäußertes Interesse an Teilen der Versandhandelsgruppe Primondo. (Quelle: Focus)Küche & Co gehört wie der Küchen verkaufende Baur Versand zu Otto... Interessant könnte Quelle Küchen z.B. auch für Nobia sein, dann hätte man einen zusätzlichen Vertriebsweg für "ganz unten". Aber es gibt wohl noch eine ganze Reihe weiterer Szenarien, wie es weitergehen könnte. Möglicherweise wird Primondo als Ganzes verkauft, dann scheidet ein Käufer aus der Küchenbranche erst einmal aus.
Die Weiterführung des Unternehmens Quelle Küchen, vielleicht sogar als diese Marke, scheint mir aber recht wahrscheinlich, Quelle Küchen ist ja auch eine gewisse Größe...
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Freitag, 5. Juni 2009
Poggenpohl Segmento bei ProSieben...
Heute Abend bei der "Wissens"-Sendung Galileo zu bestaunen: Ein längerer Beitrag über Lieferung und Montage einer +SEGMENTO Poggenpohl-Küche bei einem Dresdner Ehepaar.
Wer es sehen möchte: Freitag, 5.6.2009 - 19.00 bis 20.15 Uhr auf ProSieben.
Bei Poggenpohl heißt es:
Poggenpohls +SEGMENTO finde ich irgendwie schon ein wenig in die Jahre gekommen. Klar, ansprechendes Design, immer noch, vieles durchdacht und etwas anders, als man es sonst kennt. Aber eben auch oft kopiert. Andererseits auch um einiges interessanter als das, was man als Landhausküche nach Dubai verkauft oder was die selbst ernannte Konkurrenz im Luxussegment so zu bieten hat. Und die Porsche Küche ist wohl auch für den ein oder anderen zu extravagant. Mein persönlicher Favorit aus dem Hause Poggenpohl wäre eher eine PLUSMODO, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden....
Zum Abschluß noch ein +SEGMENTO-Foto von Poggenpohl:
Achja: Es darf gewettet werden, wie teuer die Küche dieses mal ist :-) Ich tippe mal auf 120.000,- €, muss schon ein wenig teuer sein, sonst ist der Bericht ja nicht so interessant.
Wer es sehen möchte: Freitag, 5.6.2009 - 19.00 bis 20.15 Uhr auf ProSieben.
Bei Poggenpohl heißt es:
Im Januar hatte „Galileo“ schon einmal einen 20-minütigen Fernsehbeitrag über die exklusive Porsche-Küche P´7340 ausgestrahlt. Drei Millionen Fernsehzuschauer sahen damals zur besten Sendezeit den Aufbau der Hightech-Küche bei einem Kunden in Hamburg. Die hohen Einschaltquoten mit einem Marktanteil von 20 Prozent veranlassten die Redaktion von „Galileo“ nun einen weiteren Filmbeitrag über eine Premiumküche von Poggenpohl ins Programm zu nehmen.Das kann ich voll und ganz bestätigen. Völlig unerwartet haben mir etliche Bekannte von dieser "seltsamen Designküche, die so teuer ist" berichtet. Erstaunlich welche Reichweite so eine Sendung hat... bei 20% Zuschauerquote werden wohl auch zwei oder drei dabei sein, für die eine Luxusküche in Frage kommt.
Poggenpohls +SEGMENTO finde ich irgendwie schon ein wenig in die Jahre gekommen. Klar, ansprechendes Design, immer noch, vieles durchdacht und etwas anders, als man es sonst kennt. Aber eben auch oft kopiert. Andererseits auch um einiges interessanter als das, was man als Landhausküche nach Dubai verkauft oder was die selbst ernannte Konkurrenz im Luxussegment so zu bieten hat. Und die Porsche Küche ist wohl auch für den ein oder anderen zu extravagant. Mein persönlicher Favorit aus dem Hause Poggenpohl wäre eher eine PLUSMODO, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden....
Zum Abschluß noch ein +SEGMENTO-Foto von Poggenpohl:
Achja: Es darf gewettet werden, wie teuer die Küche dieses mal ist :-) Ich tippe mal auf 120.000,- €, muss schon ein wenig teuer sein, sonst ist der Bericht ja nicht so interessant.
Donnerstag, 28. Mai 2009
ALNO Küchen - minus 15% - das war 2008
Bei ALNO Küchen hat man 2008 einen deutlichen Umsatzrückgang verbucht: Satte minus 15% im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich dafür macht man aber nicht die Wirtschaftskrise, sondern begründet des Minus an verkauften Küchen mit einem "geplanten Verzicht auf margenschwache Umsätze" (hier die Pressemitteilung).
Genau diesen geplanten Verzicht finde ich recht interessant: Sollte der Verzicht auf die margenschwachen Umsätze wirklich geplant sein (davon gehe ich jetzt mal aus), so bedeutet das wohl auch, dass man sich stärker im Küchen-Fachhandel positionieren möchte und einen Schritt weg von den großen Möbelhäusern geht, in denen ALNO ja recht breit aufgestellt ist. Gleichzeitig ist der Auslandsanteil aber größer geworden, so dass diese Verschiebung scheinbar deutlich in Deutschland stattgefunden haben muss. Man könnte also auch sagen, ALNO Küchen sollen wieder eine richtige Marke werden, statt einfach an jeder Ecke verramscht, Stichwort 70% (Schein-)Rabatt.
Auch auf der Produktseite hat sich etwas getan, z.B. mit "Alnostar Highline" - aber ob man nur mit ein bisschen LED-Beleuchtung wirklich weit kommt, naja haben andere ja auch. Wenn man einige Jährchen (oder auch Jahrzenhnte) zurückblickt, war ALNO ja schon einmal eine tolle Marke - die Richtung scheint zu stimmen, der Weg dorthin zurück ist aber noch ein Stückchen weiter...
Genau diesen geplanten Verzicht finde ich recht interessant: Sollte der Verzicht auf die margenschwachen Umsätze wirklich geplant sein (davon gehe ich jetzt mal aus), so bedeutet das wohl auch, dass man sich stärker im Küchen-Fachhandel positionieren möchte und einen Schritt weg von den großen Möbelhäusern geht, in denen ALNO ja recht breit aufgestellt ist. Gleichzeitig ist der Auslandsanteil aber größer geworden, so dass diese Verschiebung scheinbar deutlich in Deutschland stattgefunden haben muss. Man könnte also auch sagen, ALNO Küchen sollen wieder eine richtige Marke werden, statt einfach an jeder Ecke verramscht, Stichwort 70% (Schein-)Rabatt.
Auch auf der Produktseite hat sich etwas getan, z.B. mit "Alnostar Highline" - aber ob man nur mit ein bisschen LED-Beleuchtung wirklich weit kommt, naja haben andere ja auch. Wenn man einige Jährchen (oder auch Jahrzenhnte) zurückblickt, war ALNO ja schon einmal eine tolle Marke - die Richtung scheint zu stimmen, der Weg dorthin zurück ist aber noch ein Stückchen weiter...
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Mittwoch, 27. Mai 2009
Marquardt? Küchen in Dänemark
Lange nachdem Michael Marquardt ja offenbar keine Lust mehr auf Küchen hat, habe ich erst jetzt entdeckt, dass es auch einen Marquardt-Küchen "Fabrikverkauf" in Dänemark gibt. Und zwar schon seit August 2008 (die Übernahme durch Culinoma = Nobia + Mandemakers erfolgte im Juli 2008).
Die Webseite findet man unter marquardt-koekken.dk - allerdings deutet nur noch das Design und das große Granit-Thema auf Marquardt Küchen hin, der Name hat sich geändert: Bessmann Køkken steht jetzt darüber.
Mich würde interessieren, ob Culinoma nun mit dem "deutschen Modell" Marquardt Küchen in Richtung Skandinavien experimentiert oder ob dieser möglicherweise schon lange vor der Übernahme geplante Expansionsschritt einfach nicht ins Konzept gepasst hat: Der Name "Karsten Bessmann" in den Kontaktdaten deutet ja in Verbindung mit dem neuen Markennamen Bessmann Køkken eher auf ein inhabergeführtes Ladengeschäft hin. Vielleicht wissen Sie mehr?
Die Webseite findet man unter marquardt-koekken.dk - allerdings deutet nur noch das Design und das große Granit-Thema auf Marquardt Küchen hin, der Name hat sich geändert: Bessmann Køkken steht jetzt darüber.
Mich würde interessieren, ob Culinoma nun mit dem "deutschen Modell" Marquardt Küchen in Richtung Skandinavien experimentiert oder ob dieser möglicherweise schon lange vor der Übernahme geplante Expansionsschritt einfach nicht ins Konzept gepasst hat: Der Name "Karsten Bessmann" in den Kontaktdaten deutet ja in Verbindung mit dem neuen Markennamen Bessmann Køkken eher auf ein inhabergeführtes Ladengeschäft hin. Vielleicht wissen Sie mehr?
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Dienstag, 27. Januar 2009
Michael Marquardt - keine Lust mehr auf Küchen
Michael Marquardt (bekannt von Marquardt-Küchen "Granitküchen-Fabrikverkauf") hat scheinbar keine Lust mehr auf Küchen: Nachdem er sein Unternehmen zum Großteil an Nobia und Mandemakers (Culinoma) verkauft hat und nun einige Zeit Kochkurse angeboten hatte, ist das neueste Projekt nun etwas ganz anderes: Michael Marquardt verkauft Sessel. Aus Leder. Und Couchen. Zu sehen unter www.marquardt-sessel.tv. Man darf wohl weiterer gespannt sein, was als nächstes kommt...
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Dienstag, 20. Januar 2009
Rezession? Klostermann und Cristini insolvent
Gleich zwei auf einen Streich: Klostermann Küchen und der Ebke-Küchen-Nachfolger Cristini haben beide den Insolvenzantrag gestellt. Grund ist wohl besonders bei Cristini der Einbruch der Aufträge.
Während man sonst aus der Möbelbranche immer häufiger positive Ausblicke zu hören bekommt (die Wirtschaftskriese bringt den Endkunden dazu, mehr Wert auf ein gepflegtes Zuhause zu legen, denn dort hin zieht er sich zurück, um die turbulenten Zeiten zu überwintern), scheint es hier auch in der Küchen-Industrie die ersten Opfer zu geben.
Man darf gespannt sein, wie es weiter geht - mit Klostermann, Cristini und der Rezession.
Während man sonst aus der Möbelbranche immer häufiger positive Ausblicke zu hören bekommt (die Wirtschaftskriese bringt den Endkunden dazu, mehr Wert auf ein gepflegtes Zuhause zu legen, denn dort hin zieht er sich zurück, um die turbulenten Zeiten zu überwintern), scheint es hier auch in der Küchen-Industrie die ersten Opfer zu geben.
Man darf gespannt sein, wie es weiter geht - mit Klostermann, Cristini und der Rezession.
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Samstag, 10. Januar 2009
Leonardo Living: Gemeinsame Sache mit Häcker Küchen
Leonardo, bekannt für Glas in alles Variationen, stellt die Neue Möbelmarke "Leonardo Living" vor. Hier werden Möbel mit Glas-Elementen zu einem neuen Angebot kombiniert. Im Bereich Küche arbeitet man mit Häcker Küchen zusammen und hat Glas-Fronten und wohl auch Arbeitsplatten im Angebot. Glasfronten und auch Glasarbeitsplatten in der Küche sind ja an sich nichts Neues. Das Interessante ist aber, dass man sich nicht nur auf den Bereich Küche konzentriert, sondern auch passende Partner für Bad und Wohnen allgemein finden konnte. So schafft es Leonardo zu einem ganzheitlicheren Angebot, wie es z.B. Häcker Küchen alleine nicht bieten kann. Gefunden bei Möbelkultur.
Montag, 15. Dezember 2008
Küchen jetzt auch von Armani
Armani hat nun auch Küchen im Sortiment. Ähnlich zur Porsche-Küche von Poggenpohl (oder sollte ich sagen der Poggenpohl-Küche von Porsche) wird die Armani-Küche auch in einer Kooperation entwickelt, prodiziert und vermarktet. Partner ist Dada, ein italienischer Küchenhersteller. Mehr nachzulesen hier. Ich finde es aber spannender, ein paar Bilder anzusehen:


Meiner Meinung auf den ersten Blick keine großen Innovationen? Aber wer weiß, was da so alles dahinter steckt. Auf jeden Fall aber sehr hübsch anzusehen, die Armani-Küche. Wenn man bei Armani-Casa die Referenzen durchblättert, wird auch recht schnell klar, dass es sich hier um ein eher hochpreisiges Produkt handeln muss ;-) . Übrigens gibt es vom Bett über die Lampe allerlei andere Designstücke im Armani-Casa-Angebot.


Meiner Meinung auf den ersten Blick keine großen Innovationen? Aber wer weiß, was da so alles dahinter steckt. Auf jeden Fall aber sehr hübsch anzusehen, die Armani-Küche. Wenn man bei Armani-Casa die Referenzen durchblättert, wird auch recht schnell klar, dass es sich hier um ein eher hochpreisiges Produkt handeln muss ;-) . Übrigens gibt es vom Bett über die Lampe allerlei andere Designstücke im Armani-Casa-Angebot.
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Sonntag, 30. November 2008
Beitrag vorübergehend entfernt
Dieser Beitrag wurde vorübergehend entfernt. Ich werden den ursprünglichen Beitrag von einem befreundeten Rechtsanwalt prüfen lassen und dann entscheiden, ob er wieder online gestellt wird. Ich sehe dafür keine Hindernisse, die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut in Deutschland und der Beitrag basierte auf nachweisbar eingegangen Kommentaren. Nachdem nun aber eine "Androhung" eines Gerichtsverfahrens eingegangen ist, auch wenn sie wohl nicht ganz ernst gemeint ist, habe ich mich entschlossen, die Sache einmal prüfen zu lassen.
Donnerstag, 6. November 2008
Culinoma: Gemeinsame Sache mit IKEA
"Culinoma-Küchen" eröffnet im IKEA-Fachmarktcenter Köln (hier). Das sich hinter Culinoma-Küchen PLANA Küchenland, Marquardt-Granitküchen, ASMO und Vesta verbergen hat man bei der Kölner Rundschau noch nicht festgestellt. Das nämlich ist wiederum das Interessante daran: Es wird mit Sicherheit nicht nur einen Küchenfachmarkt geben, sondern mehrere nebeneinander. Also z.B. PLANA Küchenland neben einem Marquardt "Fabrikverkaufsladen" neben Vesta. Als Kunde kann ich dann in alle drei Läden gehen, mir die Küchen ansehen, mich ggf. beraten lassen und "die Preise vergleichen". In welchem der drei Läden ich nun aber kaufe, ist letztlich egal, denn ich kaufe immer bei Culinoma. Ganz wie es Mandemakers in den Niederlanden betreibt. So lassen sich wohl auch deutlich höhere Preise durchsetzen, und IKEA ist meiner Meinung nach kein besonders scharfer Wettbewerber, denn IKEA Küchen sind ja bekanntlich nicht grade billig und kaum vergleichbar mit fertig montierten Möbeln. Das IKEA-Image ist aber auch nicht zu unterschätzen. Man wird diesen Versuch sicherlich bald auf mehrere Standorte in Deutschland ausweiten, sofern es einigermaßen funktioniert.
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Montag, 3. November 2008
Poggenpohl: 1.600 Küchen auf einen Streich
Poggenpohl hat mal wieder einen Großauftrag an Land gezogen: 1.600 Küchen werden nach Dubai geliefert. Nachzulesen hier. Da macht es dann wohl auch nichts mehr aus, wenn von den paar Küchen, die in Deutschland noch verkauft werden, einige der Finanzkrise zum Opfer fallen. Als Küchenhersteller könnte man nur mit dem Poggenpohl-Umsatz in Deutschland wohl nur kleine Schritte machen... aber Poggenpohl schafft es immer wieder, große Deals im Objektgeschäft an Land zu zie
Meines Wissens nach werden nach Dubai aber hauptsächlich Küchen im Landhausstil geliefert, ein Segment, das in Deutschland schon länger rückläufig ist. In Dubai dagegen verbindet man Landhausküchen mit besonderer Wertigkeit und Poggenpohl mit deutscher Wertarbeit. Die avantgardistischen Porsche-Küchen sind dagegen nicht so beliebt. Vielleicht alles eine Frage der Zeit?
Poggenpohl gehört seit einigen Jahren auch zu Nobia. Nobia stellt sich insgesamt aber auf einen schwächeren Küchenmarkt ein.
Meines Wissens nach werden nach Dubai aber hauptsächlich Küchen im Landhausstil geliefert, ein Segment, das in Deutschland schon länger rückläufig ist. In Dubai dagegen verbindet man Landhausküchen mit besonderer Wertigkeit und Poggenpohl mit deutscher Wertarbeit. Die avantgardistischen Porsche-Küchen sind dagegen nicht so beliebt. Vielleicht alles eine Frage der Zeit?
Poggenpohl gehört seit einigen Jahren auch zu Nobia. Nobia stellt sich insgesamt aber auf einen schwächeren Küchenmarkt ein.
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Donnerstag, 30. Oktober 2008
Nobia: Es geht abwärts... (Finanzkrise, Werksschliessung,Umsatzrückgang)
Nobia macht diese Tage keinen besonders guten Eindruck:
- In diesen "schwierigen Zeiten", sprich Finanzkrise und Konsumzurückhaltung, die ja gerade den Küchenmarkt erfassen, muss man auch bei Nobia reagieren: Man bereitet sich auf Reduzierung der Küchen- und Möbelproduktion vor und man möchte auch die Expansion (hierzulande: PLANA Küchenland, Marquardt-Granitküchen, ASMO Küchen, Vesta Küchen) und die Aquisition neuer Küchenhandelsketten langsamer angehen. Nachzulesen hier.
- Der Umsatz fehlt bereits ein Stück weit: Im letzten Quartal (3/2008) hat Nobia trotz weiterem Wachstum weniger umgesetzt als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Details gibt es hier.
- Aufgrund des Auftragsrückgangs wird nun auch noch ein Nobia-Werk in Finnland geschlossen, über 150 Angestellte werden entlassen (nachzulesen hier). Der "Rest" wird mit einem anderen Standort zusammengelegt, so haben einige Angestellte, etwa ein Drittel, die Chance wieder eingestellt zu werden.
Donnerstag, 18. September 2008
Einbaugeräte: ATAG ist zurück
Nach der Übernahme durch Gorenje kehrt die Gerätemarke ATAG nun nach Deutschland zurück: Von München aus soll die Marke ATAG wieder aufgebaut werden. Bisher vor kurzem war ATAG ja noch eine Marke fast ausschließlich für unsere niederländischen Küchen-Freunde, das soll sich nun ändern. Bisher werden 90% des Umsatzes in den BeNeLux-Staaten gemacht, auch das soll sich ändern. Ich denke, ATAG hat eine viel bessere Chance, eines Tages eine "echte Marke", also eine begehrenswerte Marke zu werden, als es für Gorenje jemals möglich sein wird. Mal sehen, was man im Hause Gorenje daraus macht.
Nachzulesen hier, hier und hier.
Nachzulesen hier, hier und hier.
Dienstag, 16. September 2008
Format-Küchen drängt ins Luxus-Segment
Format-Küchen möchte sich ab 2010 auch Luxus-Küchen-Segment vertreten sehen: Man hat extra das bekannte Architekturbüro Foster+Partners beauftragt, um eine eigene Luxusküche zu entwickeln. Foster+Partners ist unter anderem für den Umbau des Reichstags bekannt. So will man zu einer internationalen Topmarke avancieren. Mich erinnert dieser Beschluss stark an die Porsche-Küche von Poggenpohl, aber erst einmal abwarten... einen eigenen Stil darf man sich sicherlich erhoffen.
Mittwoch, 10. September 2008
ProNorm, FM-Küchen und EWE werden vereint
Wie der heutigen Pressemitteilung von Nobia zu entnehmen ist, werden zum 1. Januar 2009 ProNorm, FM-Küchen und EWE-Küchen zusammengeführt. Genaueres ist noch nicht bekannt geworden. Auf jeden Fall stellt sich die Frage, ob die beiden kleineren Marken, FM und EWE auf Dauer erhalten bleiben werden - zumal sie eher Nischenanbieter sind. FM könnte z.B. auch zum reinen Frontenzulieferer umgebaut werden, denn so manche Front stammt ja jetzt schon aus dem Hause FM-Küchen.
In England, Schweden und Norwegen gibt es übrigens ähnliche Bestrebungen.
In England, Schweden und Norwegen gibt es übrigens ähnliche Bestrebungen.
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Mittwoch, 3. September 2008
Schüller und Nolte jagen Häcker: Preiswerte Rasterküchen
Nachdem es schon den Hinweis in den Kommentaren gab, jetzt auch ein extra Post dazu.
Schüller Küchen zieht mit Häcker Küchen gleich: Die Schüller Creativ Küche wird eingestellt, dafür gibt es zwei neue Linien:
Der konsumige Bereich ist derzeit stark umkämpft, eine Rasterküche für 4.000 € war vor ein paar Jahren noch undenkbar. Meiner Meinung nach kann man auch schon länger beobachten, wie sich Schüller immer mehr an Häcker annähert - aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.
Schüller Küchen zieht mit Häcker Küchen gleich: Die Schüller Creativ Küche wird eingestellt, dafür gibt es zwei neue Linien:
- Schüller C2, die preiswerte Rasterküche
- Schüller C3, eine eigene Linie für die grifflose, preiswerte Rasterküche
Der konsumige Bereich ist derzeit stark umkämpft, eine Rasterküche für 4.000 € war vor ein paar Jahren noch undenkbar. Meiner Meinung nach kann man auch schon länger beobachten, wie sich Schüller immer mehr an Häcker annähert - aber Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.
Freitag, 27. Juni 2008
Nobia: Qualität aus China
Diese Pressemeldung macht deutlich, dass es schon lange nicht mehr die oft suggerierte "deutsche Wertarbeit" gibt:
Der schwedische Nobia-Konzern hat ein eigenes chinesisches Büro in Shanghai eingerichtet, um Zulieferteile für die gesamte Nobia-Gruppe einzukaufen. Dies betrifft somit im deutschsprachigen Raum Poggenpohl, pronorm und FM-Küchen. Statt deutscher Wertarbeit geht der Trend immer stärker zu billigst Produziertem, das oftmals nicht halten kann, was es verspricht. Die in Deutschland produzierten Küchen verlieren durch die erfahrungsgemäß auftretenden Qualitätsmängel natürlich auch an Ansehen. Der gewaltige Preisdruck macht es notwendig - leider.
Ob Nobia es mit einem eigenen Büro schafft, Qualität zu sichern, wird sich zeigen. Ein eigenes Büro vor Ort kann aber ein Schritt in die richtige Richtung sein. Mittelfristig wird sich wohl in der gesamten Möbelbranche noch so einiges nach China verlagern...
Der schwedische Nobia-Konzern hat ein eigenes chinesisches Büro in Shanghai eingerichtet, um Zulieferteile für die gesamte Nobia-Gruppe einzukaufen. Dies betrifft somit im deutschsprachigen Raum Poggenpohl, pronorm und FM-Küchen. Statt deutscher Wertarbeit geht der Trend immer stärker zu billigst Produziertem, das oftmals nicht halten kann, was es verspricht. Die in Deutschland produzierten Küchen verlieren durch die erfahrungsgemäß auftretenden Qualitätsmängel natürlich auch an Ansehen. Der gewaltige Preisdruck macht es notwendig - leider.
Ob Nobia es mit einem eigenen Büro schafft, Qualität zu sichern, wird sich zeigen. Ein eigenes Büro vor Ort kann aber ein Schritt in die richtige Richtung sein. Mittelfristig wird sich wohl in der gesamten Möbelbranche noch so einiges nach China verlagern...
Donnerstag, 12. Juni 2008
Preise Bulthaup b1
Nachdem sich doch einige Besucher dafür interessieren, was nun die "Bulthaup für Arme" so kostet, schreibe ich einen kurzen Beitrag dazu. Bevor ich zur Sache komme, will ich noch kurz erwähnen, dass die bulthaup b1 zwar nicht von bulthaup selbst gefertigt wird, entgegen meiner Spekulation aber auch nicht von einem anderen Küchenhersteller. Mir ist zu Ohren gekommen, es handelt sich um eine mittelständische Möbelfertigung, die bis zur bulthaup b1 noch nichts mit Küchen zu tun hatte.
Aber nun zur Sache: Bulthaup sieht das neue Küchenprogramm preislich in der Region "ab 15.000,- Euro". Bekanntlich steckt der Teufel ja im Detail, und das ist hier das Wörtchen "ab". Die durchschnittliche bulthaup b1 Küche dürfte also bei etwa 18.000,- bis 28.000,- Euro liegen - je nach Größe und Ausstattung. Somit sprechen wir vom der preislichen Region obere Mitte bis Untergrenze Luxussegment. Nicht ganz billig - aber dennoch: Eine komplette bulthaup-Küche für 20.000,- Euro, das ist schon ein Schnäppchen.
Was die bulthaup b1 meines Erachtens zusätzlich attraktiv macht, ist nicht nur der Name bulthaup (wenn auch nicht selbst gefertigt), sondern auch die Tatsache, dass grifflose Küchen derzeit bei den allermeisten Küchenherstellern verhältnismäßig sehr teuer sind.
Update 26.9.2008: Lieferzeiten bulhaup b1
Man hat mir gesagt, die Lieferzeit der bulthaup b1 ist derzeit Februar und liegt somit bei vier (!) Monaten...
Aber nun zur Sache: Bulthaup sieht das neue Küchenprogramm preislich in der Region "ab 15.000,- Euro". Bekanntlich steckt der Teufel ja im Detail, und das ist hier das Wörtchen "ab". Die durchschnittliche bulthaup b1 Küche dürfte also bei etwa 18.000,- bis 28.000,- Euro liegen - je nach Größe und Ausstattung. Somit sprechen wir vom der preislichen Region obere Mitte bis Untergrenze Luxussegment. Nicht ganz billig - aber dennoch: Eine komplette bulthaup-Küche für 20.000,- Euro, das ist schon ein Schnäppchen.
Was die bulthaup b1 meines Erachtens zusätzlich attraktiv macht, ist nicht nur der Name bulthaup (wenn auch nicht selbst gefertigt), sondern auch die Tatsache, dass grifflose Küchen derzeit bei den allermeisten Küchenherstellern verhältnismäßig sehr teuer sind.
Update 26.9.2008: Lieferzeiten bulhaup b1
Man hat mir gesagt, die Lieferzeit der bulthaup b1 ist derzeit Februar und liegt somit bei vier (!) Monaten...
Donnerstag, 15. Mai 2008
Arbeitsplatten-News: Keramik-Arbeitsplatten

Heute habe ich die Keramik-Arbeitsplatten von Stilhaus live erlebt. Vielen Dank an dieser Stelle für die gelungene Produkpräsentation - endlich mal was wirklich neues ;)
Ich fand beeindruckend, was dieses Arbeitsplatten-Material leistet: Die Farbauswahl, die Robustheit und Härte und das geringe Gewicht sind erst der Anfang. Das Besondere an diesen Arbeitsplatten ist meiner Meinung nach die einfache Verarbeitung, die auch die Anpassung komplizierter Arbeitsplatten-Anlagen schnell und zuverlässig möglich macht: Das Material ist bombenfest und nahezu "unkaputtbar", läßt sich aber perfekt per Hand mit Diamantwerkzeug schneiden. Ich konnte es fast nicht glauben. Verglichen mit Granit-Arbeitsplatten ist diese Eigenschaft hochinteressant, macht doch die Granit-Bearbeitung den Großteil des Preises einer Granitarbeitsplatte aus. Granitarbeitsplatten gibt es nebenbei bemerkt auch in beachtlicher Auswahl bei Stilhaus.
Die Reinigung ist ein Traum: So ziemlich alles, was auch in die Küche gehört, lässt sich mit einem feuchten Tuch abwischen. Alles andere bekommt mit milden Reinigungsmitteln in den Griff. Ich habe heute erlebt, wie sich Lack wieder problemlos entfernen lässt. Das Material eignet sich übrigens nicht nur für Arbeitsplatten, sondern auch für Fußböden (z.B. Küchenfußboden wie Küchen-Arbeitsplatte) und Wandverkleidungen.
Interessant sind auch die Kantenvariationen: Man kann die beiden großen Arbeitsplatten-Trends extrem dünner Arbeitsplatten (mit Edelstahl-Kante) und extrem dicker Arbeitsplatten (z.B. 10cm, mit Design-Kante, also in Arbeitplatten-Material oder Edelstahl) realisieren.
Diese Arbeitsplatten sind wohl derzeit das Non-Plus-Ultra in Punkto Langlebigkeit, Design und Verarbeitung - nur leider nicht ganz billig. Aber Qualität kostet nun einmal schon immer ein bisschen mehr ;) Wer nun neugierig geworden ist: Die Arbeitsplatten-Preise für Endverbraucher kann man im Arbeitsplatten-Konfigurator von Stilhaus erfahren.
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